Top Leistung in der neuen Heimat

Leichtathletik

Christiane Adriaanse vom TV 48 Coburg zeigte zu Abschluss der Saison  bei zwei Rennen in Südafrika noch einmal ihre Ausnahmestellung als Mittel- und Langstreckenläuferin. Nicht nur in Oberfranken und Bayern, sondern weit darüber hinaus.

Aus familiären Gründen verlegte die Kinderärztin und dreifache Mutter im September ihren Wohnsitz nach Südafrika. Erfreulich, dass sie dem TV 48 Coburg treu bleibt.

Trotz der Klimaumstellung und Eingewöhnung bot Christiane Adriaanse bei zwei Straßenrennen ganz hervorragende Leistungen. Bei einem Halbmarathonlauf Ende Oktober an der Westküste Kapstadts, die sich an diesem Morgen fast windstill präsentierte, erzielt sie mit 1:25:11 Stunden eine für ihr Alter erstklassige Zeit. Im Hauptlauf waren rund 1000 Läufer/innen am Start.

Obwohl die 48erin in den letzten Jahren keine solch lange Distanz von 21,1 Kilometer weder im Training noch im Wettkampf absolvierte, muss man ihre Leistung als hervorragend einstufen, denn sie gehört ja bereits der W40 an. Da es für Christiane Adriaanse derzeit eine Halbmarathondistanz ungewöhnlich lang ist, lief sie das Rennen gemäßigt  an, um dann in der zweiten Hälfte des Rennens das Tempo zu steigern. Belohnt wurde sie mit dem dritten Gesamtplatz und dem überlegenen Sieg in ihrer Klasse W40.

Vierzehn Tage später bot Christiane Adriaanse eine noch bessere Leistung über 10 Kilometer, dieser Lauf war ebenfalls  mit über 1000 Teilnehmern zahlenmäßig enorm  stark besetzt. Der Start ist hier immer sehr früh, um der Hitze zu entgehen und so fiel bereits um sechs Uhr der Startschuss. Der Kurs  mit minimalen Wellen und so meinte sie „Solche Profile kommen mir entgegen“ Vom Start weg lief sie im Sog der späteren Dritten. Nach zwei Kilometern übernahm sie die Führung und gab diese bis ins Ziel nicht mehr ab. Mit hervorragenden 37:31 Minuten lief die 48erin über Ziellinie und war darüber sehr glücklich und zufrieden. Hier sollte man noch einmal anmerken, dass Christiane Adriaanse bereits der W40 angehört. Nun darf man gespannt sein, wie ihre sportliche Entwicklung in ihrer neuen Heimat weiterläuft.

Bericht: Ulrich Zetzmann

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