Zugspitz Ultratrail

Leichtathletik

Garmisch Partenkrichen/Grainau – Acht Langstreckenläufer vom TV 48 Coburg und dem TV Lützelbuch zeigten beim Zugspitz Ultratrail über drei verschieden lange Strecken ihre Kondition und Willensstärke. Gestartet wurde bei sommerlichen Temperaturen und stahlblauen Himmel. Die Gesamtteilnehmerzahl betrug 2500 Läufer/innen aus 50 Nationen, dies zeigt wie beliebt diese Strecke ist, obwohl den Aktiven in den Bergen unwahrscheinlich viel abverlangt wurde.

Zuerst starteten die Teilnehmer um neun Uhr auf den 24,90 Kilometer langen Basetrail mit Start in Garmisch-Partenkirchen und Ziel in Grainau.

Zugspitz Ultratrail

Jurgen Lesch und Christine Lieb

Gleichzeitig, schickte der Starter die Läufer/innen des Supertrails mit Start in Leutasch auf die mehr als beschwerlichen 62,80 Kilometer, das Ziel war ebenfalls in Grainau, wie auch beim Basetrail XL, der über 39,40 Kilometer ging, mit Start in Mittenwald.

Matthias Gebauer vom TV Lützelbuch war der einzige heimische Läufer der die 62,80 Kilometer in Angriff nahm und nach 12:33 Stunden erreichte er das Ziel als 36. der Senioren Master Man.

Beim Rennen über 39,40 Kilometer waren drei 48er dabei, die sich ebenfalls gut in Szene setzten. Stark war hier Nathalie Walter als achte der Klasse Women mit 5:22 Stunden. Begleitet wurde sie von Alexander Bauer, der als 16. der Master Man gleich schnell war wie Nathalie Walter. Noch dabei über diese 39,40 Kilometer Marco Dellert mit 5:29 Stunden.

Über die „Kurzstrecke“ von 24,90 Kilometer war Theresa Gebauer vom TV Lützelbuch etwas überraschend als 21. der Frauen mit 3:55 Stunden fast fünf Minuten schneller unterwegs als Vera Brunner vom TV 48 Coburg als 25. dieser Klasse. Christine Lieb, ebenfalls TV 48 Coburg, holte sich mit Platz vier und 4:28 Stunden in der Klasse Senior-Master-Women die beste Platzierung der heimischen Teilnehmer. Noch dabei der „Chef“ der Lützelbucher Laufabteilung Jürgen Lesch. Er benötigte als 21. der Senioren-Master-Man 4:47 Stunden.

Diese Mammutlaufveranstaltung war bestens organisiert. Bei den Verpflegungsposten an der Strecke hat es an nichts gefehlt und für die meisten Coburger Läufer war es ihr härtester Lauf in ihrer bisherigen Läuferlaufbahn und trotzdem war es super schön, so die einhellige Aussage aller Teilnehmer.

Bericht: Ulrich Zetzmann

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