Finsel und Hennig im Bergwerk

Leichtathletik

Sondershäuser KristalllaufSondershausen – Alexander Finzel vom TV 48 Coburg war beim 20. Sondershäuser Kristalllauf, ein Lauf 680 Meter unter Tage im Erlebnisbergwerk, wie schon seit Jahren sehr erfolgreich am Start. In dem Riesenfeld von knapp 500 Teilnehmern erkämpfte er sich den vierten Platz im Gesamteinlauf und den klaren Klassensieg der M40. Mit 38:23 Minuten lag der Schwürbitzer relativ knapp hinter Platz drei. Die Strecke war dieses Jahr eine 1,8 Kilometer-Runde, die sechs Mal gelaufen werden musste, was eine Gesamtstreckenlänge von 10,8 Kilometer bedeutete. Jede Runde wies zirka 40 Höhenmeter auf, so dass am Ende 240 Höhenmeter waren. Im Brügmann-Schacht herrschten extreme Bedingungen, die den Läuferinnen und Läufer mächtig zusetzten. Es ist schon hart bei zirka 30 Grad 30% Luftfeuchtigkeit, teilweise glatten, rutschigen Untergrund und wenig Licht, diese 10,8 Kilometer unter Tage zu bewältigen.  Alexander Finsel lief immer in der Verfolgergruppe von Favorit Marcel Krieghoff vom SC Erfurt mit und ließ die meistern zum Teil wesentlich jüngeren Läufer klar hinter sich. Sein Vereinskollege Holger Hennig wurde im Gesamteinlauf mit der guter Zeit von 42:15 Minuten Elfter im Gesamteinlauf und in der M40 war es Platz vier. In der gleichen Klasse erreichte Markus Linsmayer vom AF Personal Training mit 43:13 Minuten Platz fünf und immerhin Platz 15 im Gesamteinlauf des großen Teilnehmerfeldes. Linsmayers Sohn Jannis meisterte als Schüler diese schwere Strecke mit Bravourals fünfter seiner Klasse. Finsels Lebensgefährtin Liane Thiem (AF Personal Training) benutzte diesen Lauf als Training, da ihre Oberschenkelverletzung noch nicht völlig ausgeheilt war. Im Frauenfeld war es 21. Platz, in ihrer W30 Rang acht mit der Zeit von 56:17 Minuten.

Leider hat Herr Bissot, wie schon in den letzten Jahren, nur die heimischen Teilnehmer in seinem Bericht erwähnt, die gemeinsam im Bus nach Sondershausen fuhren.

Dies ist schon ein eigenartiges Verhalten, zumal, bis auf einen Läufer, alle anderen heimischen Läufer weit hinter Finsel, Hennig und Linsmayer das Ziel erreichten.

Bericht: Ulrich Zetzmann

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